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Tagungsdokumentation
„Weiterbilden statt stehenbleiben“ erschienen
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Die Teilnahme von Migrantinnen und Migranten in der beruflichen Weiterbildung ist im Vergleich zu Deutschen sehr gering, die Arbeitslosenquote von der Gruppe dagegen überproportional hoch. Dies erschwert die gleichberechtigte Teilhabe an die Gesellschaftliche Entwicklung von MigrantInnen.
Sind MigrantInnen hinsichtlich ihrer Weiterbildung zum „Stehenbleiben“ gezwungen? Warum ist der Anteil von MigrantInnen bei Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahme im Vergleich zu der Deutschen Bevölkerung so gering? Wie erklärt sich, dass ein großer Teil aller MigrantInnen in Deutschland nicht über eine anerkannte Berufsausbildung verfügt?
Diese und weitere Fragen stellten sich die OrganisatorInnen am 27.05. im Rahmen eine Veranstaltung in Kiel. Mit der Tagung wollten die Veranstalter auf die besondere Situation von Migrantengruppe hinweisen und über Hintergründe informieren.
Die große Teilnehmerzahl (rund 150) aus verschiedenen Bereichen der Weiterbildungspraxis und der Arbeitsverwaltung sowie von Migrantenselbstorganisationen hat das Interesse und das Informationsbedürfnis bei BeraterInnen und MigrantInnen zum Thema deutlich gemacht.
Im Rahmen der Tagung wurde ersichtlich, dass die geringe Teilnahme von MigrantInnen an Weiterbildungsmaßnahmen sehr unterschiedliche Gründe haben kann. Es gibt kulturelle, strukturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche sowie ausländerrechtliche Ursachen.
Vorträge und Weitere Ergebnisse dieser Tagung wurde nun in Form einer Dokumentation herausgegeben.
Die Dokumentation kann kostenlos bezogen werden bei:
Projekt access
Oldenburger Str. 25
24143 Kiel
Tel: 0431- 20509524
Fax: 0431- 20509525
access(at)frsh.de
oder hier heruntergeladen werden.
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