Aktuelles
Kontaktstudium: Weiterbildungsangebot für Flüchtlinge im Bereich "Schulsozialarbeit"
zum wiederholten Mal bietet die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
eine Weiterbildungsmaßnahme (sogenanntes Kontaktstudium) für höher
qualifizierte Migrantinnen und Migranten im Bereich pädagogischer
Arbeitsfelder an. Dieses Modell ist zum 2. Mal speziell für das Arbeitsfeld
"Schulsozialarbeit" ausgelegt.
Das Projekt wird aus dem Europäischen Flüchtlingsfonds gefördert und richtet
sich deshalb ausschließlich an Flüchtlinge. Die Weiterbildung beginnt im Mai 2010
und schließt im Januar 2011 ab. Sie wird in enger Kooperation mit kargah e.V. in
Hannover durchgeführt.
Für weitere Informationen über Teilnehmervoraussetzungen und Inhalte der
Maßnahme klicken Sie bitte hier.
Eine Informationsveranstaltung findet am 22. April 2010, 16.00 Uhr,
bei kargah e.V., Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover, statt.
Projektkoordination und Kontakt:
Andrea Hertlein
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, IBKM
26111 Oldenburg
Tel.: 0441 798-4962
Fax: 0441 798-2239
Mehrsprachige Internetseite von Projekt access
Die Internetseite von Projekt access ist in Deutsch, Türkisch, Englisch und Russisch abrufbar.
Die folgenden Bereiche der Internetseite von Projekt access stehen jetzt auch in Russisch zur Verfügung:
http://access-frsh.de/de/hauptmenu/bildungsangebote/schulabschluesse.html
http://access-frsh.de/de/hauptmenu/bildungsangebote/qualifizierungsangebote.html
http://access-frsh.de/de/hauptmenu/bildungsangebote/schulischeberufsausbildung.html
http://access-frsh.de/de/hauptmenu/bildungsangebote/teilzeitausbildung.html
http://access-frsh.de/de/hauptmenu/bildungsangebote/studium0.html
http://access-frsh.de/de/hauptmenu/bildungsangebote/sprachkurse.html
http://access-frsh.de/de/hauptmenu/bildungsangebote/existenzgruendung0.html
Volontariatsstelle bei taz ab 01.10.2010
Die taz Panter Stiftung finanziert eine taz-Volontariatsstelle für eine Frau mit Migrationsgeschichte. Es gibt keine Altersbeschränkungen, spezifische Berufsabschlüsse sind nicht zwingend. Soziales Engagement, Lebenserfahrung und Interesse am Qualitätsjournalismus werden vorausgesetzt.
Das Volontariat beginnt am 1. Oktober 2010 und dauert 18 Monate. Es werden sechs Ausbildungsblöcke durchlaufen: ein mehrwöchiger Grundkurs journalistisches Handwerkszeug im Lokalteil, Mitarbeit in diversen Fachressorts, Online, Kultur/Gesellschaft, Blattmachen sowie ein externes Praktikum. Dazu Kurse außerhalb der taz zu Kommentaren, Reportagen und Multimedia.
Gehalt: Netto Bafög-Höchstsatz plus BVG-Monatskarte
Bewerbungen bis zum 20. Februar per Post an:
taz, die tageszeitung
Chefredaktion
Rudi-Dutschke-Str. 23
10969 Berlin
3. Auflage des Leitfadens zur Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse in Deutsch, Türkisch, Russisch und Englisch erschienen
Die Anerkennung der im Herkunftsland erworbenen Bildungs- und Berufsabschlüsse stellt für Migrantinnen und Migranten nach wie vor eine wesentliche Voraussetzung ihrer beruflichen Integration in Deutschland dar, häufig aber auch die größte Hürde. Außerdem sind die Zuständigkeiten und Verfahren für die Betroffenen und nicht selten auch für Beraterinnen und Berater unübersichtlich und Informationen nur verstreut an unterschiedlichen Stellen zugänglich.
Wie bekannt, ist dieser Leitfaden eine Bündelung von Informationen zu Anerkennungsverfahren von Bildungs- und Berufsqualifikationen in verschiedenen Berufsbereichen sowie aktuellen Anerkennungsstellen und zuständigen Behörden in Schleswig-Holstein. Ziel ist mit Aktualisierung von Informationen zum Thema Anerkennung, die Berater und Beraterinnen in ihrer Arbeit zu unterstützen und Migrantinnen und Migranten den Zugang zu Anerkennungsverfahren zu erleichtern.
Auch in diesem Heft sind die Adressen und AnsprechpartnerInnen der zuständigen Stellen für die Anerkennung ausländischer Schul- und Berufsabschlüsse in Schleswig- Holstein sowie die Gesetzesänderungen und Regeln bearbeitet bzw. aktualisiert worden. So wurden z. B. im Anhang die Änderungen ausgeführt, welche sich durch das am 01.01.2009 in Kraft getretene Arbeitsmigrations-ssteuerungsgesetz in Bezug auf Förderinstrumente für Geduldete ergeben.
Die deutsch-, türkisch-, englisch- und russischen Leitfäden können kostenlos bezogen werden bei:
Projekt access
Oldenburger Str. 25
24143 Kiel
Tel: 0431- 20509524
Fax: 0431- 20509525
access(at)frsh.de
Um den Leitfaden herunterzuladen, klicken Sie bitte auf die jeweligen Umschlagbilder.
Tagungsdokumentation
„Weiterbilden statt stehenbleiben“ erschienen

Die Teilnahme von Migrantinnen und Migranten in der beruflichen Weiterbildung ist im Vergleich zu Deutschen sehr gering, die Arbeitslosenquote von der Gruppe dagegen überproportional hoch. Dies erschwert die gleichberechtigte Teilhabe an die Gesellschaftliche Entwicklung von MigrantInnen.
Sind MigrantInnen hinsichtlich ihrer Weiterbildung zum „Stehenbleiben“ gezwungen? Warum ist der Anteil von MigrantInnen bei Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahme im Vergleich zu der Deutschen Bevölkerung so gering? Wie erklärt sich, dass ein großer Teil aller MigrantInnen in Deutschland nicht über eine anerkannte Berufsausbildung verfügt?
Diese und weitere Fragen stellten sich die OrganisatorInnen am 27.05. im Rahmen eine Veranstaltung in Kiel. Mit der Tagung wollten die Veranstalter auf die besondere Situation von Migrantengruppe hinweisen und über Hintergründe informieren.
Die große Teilnehmerzahl (rund 150) aus verschiedenen Bereichen der Weiterbildungspraxis und der Arbeitsverwaltung sowie von Migrantenselbstorganisationen hat das Interesse und das Informationsbedürfnis bei BeraterInnen und MigrantInnen zum Thema deutlich gemacht.
Im Rahmen der Tagung wurde ersichtlich, dass die geringe Teilnahme von MigrantInnen an Weiterbildungsmaßnahmen sehr unterschiedliche Gründe haben kann. Es gibt kulturelle, strukturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche sowie ausländerrechtliche Ursachen.
Vorträge und Weitere Ergebnisse dieser Tagung wurde nun in Form einer Dokumentation herausgegeben.
Die Dokumentation kann kostenlos bezogen werden bei:
Projekt access
Oldenburger Str. 25
24143 Kiel
Tel: 0431- 20509524
Fax: 0431- 20509525
access(at)frsh.de
oder hier heruntergeladen werden.
access-Schulungen

Durch zahlreiche Gesetzesänderungen im Bereich Migration und Aufenthaltsrecht haben sich viele neue Regelungen in der Sozialgesetzgebung ergeben. Auch Änderungen der so genannten „Altfallregelung“ (§§ 104a und 104b AufenthG) haben die Zugangsvoraussetzungen zum Arbeitsmarkt und Anspruch auf Maßnahmen für Geduldete geändert. Weiterhin hat auch das seit dem 01.01.2009 in Kraft getretene Arbeitsmigrationssteuerungsgesetz den Zugang zu Förderinstrumenten für Ausbildung und Qualifikation für Geduldete erleichtert.
Ziel der Schulungen im Projekt access ist es daher, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsverwaltung und Beratungsstellen bei der Beratungsarbeit von MigrantInnen zu unterstützen.
Für weitere Informationen und Schulungsthemen klicken Sie bitte hier
Telefonische Information:
Projekt access
Tel. 0431-20509524
access(at)frsh.de
TBB Integrationskurse in Berlin
Der Türkische Bund in Berlin-Brandenburg führt ab sofort wieder Integrationskurse durch.
Wenn Sie nach dem Zuwanderungsgesetz zur Teilnahme an einem Integrationskurs berechtigt oder verpflichtet sind, können Sie sich dafür beim TBB anmelden.
Der Integrationskurs umfasst insgesamt 645 Unterrichtstunden:
- Der Basissprachkurs (300 Unterrichtsstunden) schließt mit einer Zwischenprüfung ab.
- Der Aufbausprachkurs (300 Unterrichtstunden) schließt mit einer Prüfung „Zertifikat Deutsch“ ab.
- An die Sprachkurse schließt ein Orientierungskurs (45 Unterrichtstunden) an, der über die Bundesrepublik Deutschland informiert und ebenfalls mit einer Prüfung abschließt.
Der TBB hilft Ihnen bei Anträgen und beantwortet Ihre Fragen. Sie werden von TBB-Team vom Einstufungstest bis zum Abschlusstest betreut.
Ihre Ansprechpartner sind:
Jens Ossenkop und Remzi Altıok
Tel.: 030 / 20 05 16 24
Fax: 030 / 61 30 43 10
E-Mail: integrationskurse(at)tbb-berlin.de
Ilka:Interkulturalität lernen und Kompetenz entwickeln in der Altenpflegehilfeausbildung
Die Auseinandersetzung mit Toleranz gegenüber Menschen aus anderen Ländern und Kulturen erfordert im Bereich der Pflege eine klare Haltung des Respekts und der Anerkennung. Deshalb ist eine Auseinandersetzung auf unterschiedlichen Ebenen wichtig.
Eine Zielsetzung im Projekt ilka besteht darin, für die Ausbildung in der Altenpflegehilfe ein landesweites Curriculum unter dem Leitbild von Integration und Vielfalt zu entwickeln und zu implementieren.
In einem ersten Schritt soll dieses neu zu entwickelnde Curriculum in drei Altenpflegeschulen des IBAF in den Standorten Lübeck, Neumünster und Rendsburg modellhaft erprobt und evaluiert werden. Die Entwicklung soll durch ein Netzwerk operativer und strategischer Partner begleitet, sowie das Curriculum nachhaltig in Schleswig-Holstein verankert werden.
Als weiteres Ziel soll eine aktive Auseinandersetzung mit den Themen Interkulturalität und Konfliktmanagement auf verschiedenen Ebenen in der Altenpflege statt finden.
Dafür erhalten die Zielgruppen der Lehrkräfte/ Praxisbegleiter/Schulleitungen sowie die Praxisanleiter/ Einrichtungsleiter bedarfsorientierte Trainings in denen es neben dem Ziel der Information und Sensibilisierung auch um die Entwicklung von Handlungsstrategien in der Schule und in den Betrieben geht.
Kontakt:
Projektkoordinatorinnen
Michaela Helmrich
Bärbel Hemmyoltmanns
E-Mail: ilka(at)ibaf.de
Projektstandorte
IBAF-Pflege-Schulungszentrum Lübeck
IBAF-Pflege–Schulungszentrum Neumünster
IBAF-Schulungszentrum Obereider/Rendsburg
Verbesserte Förderung durch das Meister-BAföG
Am 1. Juli ist das "Zweite Gesetz zur Änderung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz" (AFBG) in Kraft getreten. Damit gelten auch für das "Meister-BAföG" deutlich verbesserte Förderkonditionen, die dem Fachkräftemangel begegnen sollen.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick:
- Erhöhung (jetzt 210 Euro) und Zuschuss (50 %) zum Unterhaltsbeitrag für Kinder bei Vollzeitkursen
- Abschaffung des Förderungsausschlusses bei bereits selbstfinanzierter Aufstiegsfortbildung
- Darlehenserlass (25 %) bei Prüfungserfolg auf Lehrgangs- und Prüfungsgebühren
- Förderung des Unterhalts während der Prüfungsphase
- Existenzgründerzuschuss (33 % Darlehenserlass) ab Einstellung eines Auszubilden-den/Angestellten
- Erleichterte Förderung für Migranten
Im Grundsatz gilt, dass allen Ausländern, die über ein unbefristetes Aufenthaltsrecht verfügen, der Zugang zum Meister-BaföG ermöglicht wird. Ausländer werden gefördert, wenn sie sich vor Beginn der Maßnahme insgesamt drei Jahre im Inland
- aufgehalten und
- rechtmäßig erwerbstätig waren.
Als Erwerbstätigkeit gilt auch die Zeit in einem Berufsausbildungsverhältnis (n. Handwerksordnung oder Berufsbildungsgesetz). Auch Asylberechtigte, denen nach § 60 Abs. 1 Aufenthaltsgesetz Abschiebeschutz gewährt wird, sind nun in die Förderung einbezogen.
Nutzen Sie Ihre persönliche Chance aufzusteigen und werden Sei Meister/in!
Informationen
Handwerkskammer Hamburg
Frau Rave
Tel. 040/35905 -387
www.meister-bafoeg.info
Handlungsempfehlungen des Facharbeitskreises „Beratung“ vom Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“
Wer arbeitslos ist und nach einer Orientierung sucht oder Gefahr läuft, seinen Arbeitsplatz zu verlieren, braucht gute und professionelle Beraterinnen und Berater. Langfristige Arbeitslosigkeit gefährdet nicht nur die Existenzsicherung, sondern auch das Selbstwertgefühl. Einwanderer, die aus anderen Ländern hierher gekommen sind, haben es häufig besonders schwer, denn vielen ist unklar, wo professionell tätige Beraterinnen und Berater zu finden sind.
Eigene Unsicherheiten und Schwierigkeiten beim Umgang mit dem deutschen Behördendschungel, wenig Wissen über die Verwertbarkeit der eigenen Kompetenzen am deutschen Arbeitsmarkt, nicht anerkannte Qualifikationen, wenig Informationen über die eigenen Rechte und Pflichten sind einige der Barrieren, die es zu bewältigen gibt. Persönliche Kontakte und Netzwerke, die einen Weg zurück ins Arbeitsleben eröffnen, fehlen zudem oft. „Hier ist guter Rat teuer“ sagt ein deutsches Sprichwort. Das trifft zum Glück auf die Beratung für Beruf, Bildung und Beschäftigung in aller Regel nicht zu. „Wertvoll“, wäre der passendere Begriff. Und deshalb ist es so wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, eine gute Beratung in Anspruch nehmen zu können und auch den Weg dorthin finden.
Dies auch für Menschen mit Einwanderungshintergrund oder Neueinwanderern zu gewährleisten, ist eine der Aufgaben, der sich das Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ seit 2005 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales stellt. Die vorliegenden Handlungsempfehlungen zum Thema Beratung in Beruf, Bildung und Beschäftigung beschreiben, wie diese anspruchsvolle Aufgabe zu meistern ist.
Hier können Sie die Handlungsempfehlungen als PDF Datei herunterladen
Diskriminierung erkennen und handeln! -Fortbildungsangebote von migration.works-
Der Zugang zum Arbeitsmarkt ist für MigrantInnen durch vielfältige Hürden erschwert. MigrantInnen sind überproportional häufig von Arbeitslosigkeit betroffen, überrepräsentiert in Beschäftigungssektoren, die geringere Qualifikationen voraussetzen unabhängig von ihrer tatsächlichen Qualifikation), beim Zugang zu Weiterbildung dagegen deutlich unterrepräsentiert. Auch zeigen Statistiken, dass die Einstellungs- und Entlassungspraktiken MigrantInnen tendenziell benachteiligen.
Das Projekt migration.works – Diskriminierung erkennen und handeln! entwickelt Strategien für den Abbau von Diskriminierung in Bezug auf den Zugang zu Bildung, Ausbildung, beruflicher Beratung und zum Arbeitsmarkt:
Die Fortbildungen vermitteln Informationen und Methoden, um im Beratungsprozess auf Diskriminierung aufmerksam zu werden und ihr entgegen wirken zu können. Arbeitsmaterialien mit konkreten Fällen liefern praxisbezogene Unterstützung.
Wenn Sie Interesse an einer Fortbildung für Ihre Institution oder Organisation oder Fragen zur Arbeit von basis & woge e.V. haben, melden Sie sich bitte bei:
basis & woge e.V.
migration.works – Diskriminierung erkennen und handeln!
Inga Schwarz und Birte Weiß
Steindamm 11, 20099 Hamburg
Telefon 040-398426 -14 / -71
inga.schwarz(at)basisundwoge.de
birte.weiss(at)basisundwoge.de
Für weitere Informationen über die Fortbildungsangebote klicken Sie bitte hier
Vorbereitet ankommen in der neuen Heimat
Am 01.01.2009 hat das Projekt der Diakonie "Vorbereitet ankommen in der neuen Heimat" begonnen, das über den Europäischen Integrationsfonds gefördert wird. Damit besteht die Möglichkeit, Menschen, die nach Deutschland im Rahmen der Familienzusammenführung zuwandern (wollen), schon vor ihrer Einreise bei der Planung ihres Umzugs und in Bezug auf den Integrationsprozess zu unterstützen.
Zielgruppe der Projekts sind Menschen
- in der Türkei,
- in Serbien und
- im Kosovo,
die nach Deutschland zuwandern wollen und Aussichten darauf haben, ein Visum und später in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu erlangen, die auf einen Daueraufenthalt angelegt ist. Dies sind insbesondere Drittstaatsangehörige, die einen Aufenthalt in Deutschland erlangen wollen als Familienangehörige von Deutschen oder von Ausländern mit Aufenthaltsrecht.
Über das Projekt werden Berater/-innen finanziert, die unmittelbar in der Türkei, Serbien und Kosovo Beratung anbieten. Die Beratung erfolgt über ein Online-Beratungssystem, über Telefon oder auch unmittelbar nach Terminvereinbarung, nach Möglichkeit auch in der jeweiligen Provinzstadt bzw. Kreisstadt (zum Beispiel am Ort der Kursträgers). Die Beratung soll bei komplexeren Beratungsfällen in enger Kooperation mit den Migrationsberatungsstellen in Deutschland erfolgen. Die weitere unterstützende Begleitung nach der Einreise in Deutschland sollen dann die zuständigen Beratungsstellen der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer und die Jugendmigrationsdienste der Wohlfahrtsverbände übernehmen.
Das Projekt unterstützt die Migrationsberatungsstellen in Deutschland in Familienzusammenführungsfällen, wenn die Familienangehörigen aus der Türkei, aus Serbien oder Kosovo nach Deutschland zuwandern wollen - unabhängig bei welchem Verband die Migrationsberatungsstelle angesiedelt ist und in welchem Bundesland. Gleichzeitig ist es wünschenswert, wenn die jeweiligen Migrationsberatungsstellen die Zusammenführenden, die bereits in Deutschland leben, in Kooperation mit den Projektteams in diesem Prozess begleiten und unterstützen könnten.
Weitere Infos zu dem Projekt finden Sie unter:
www.ailebirlesimi.de
Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt der Diakonischen Werke in Baden und Württemberg, dem Diakonischen Werk der Pfalz, dem Diakonischen Werk Hessen-Nassau, dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe, dem Diakonischen Werk Hamburg und dem
Diakonischen Werk / der Inneren Mission in München. Es wird gefördert durch Eigenmittel der Diakonie und über den Europäischen Integrationsfonds.
Die Projektteams/Ansprechpartner/-innen:
Das Projektteam Türkei:
Nevriye Kayis
Projektleitung Türkei
N.N.
Assistenzkraft
Kontakt:
Tel: 0090-242-5117836
Mobil: 0090-532-7296020
Mail: nkayis(at)hotmail.com
Das Projektteam Serbien und Kosovo:
noch im Aufbau - wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner/-innen in Deutschland.
Das Projektteam Deutschland:
Baden-Württemberg:
Diakonisches Werk Baden
Stabsstelle Migration
Jürgen Blechinger
Tel: 0049-721-9175-521
Fax: 0049-721-9175-529
Mail: juergen.blechinger(at)ekiba.de
Diakonisches Werk Württemberg
Johannes Flothow
Tel: 0049-711-1656-282
Fax: 0049-711-1656-277
Mail: flothow.j(at)diakonie-wuerttemberg.de
Diakonisches Werk Freiburg (gehört zum Diakonischen Werk Baden)
Ulrike Lüchtrath
Tel: 0049-761-891538
Mail: migration(at)diakonie-freiburg.de
Bayern:
Diakonie München - Innere Mission
Fazil Bulut
Tel: 0049-89-3553-95
Mail: fbulut(at)im-muenchen.de
Hamburg:
Diakonisches Werk Hamburg
Bettina Clemens
Tel: 0049-40-30620-342
Fax: 0049-40-30620-340
Mail: clemens(at)diakonie-hamburg.de
Hessen:
Diakonisches Werk Hessen-Nassau
Martha Prassiadou-Kara
Tel. 0049-69-7947-218
Fax: 0049-69-7947-249
Mail: martha.prassiadou-kara(at)dwhn.de
Nordrhein-Westfalen:
Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe
Dietrich Eckeberg, Anne Gudjons-Römer
Tel: 0049-251-2709-261
Fax: 0049-251-2709-55261
Mail: a.gudjons-roemer(at)diakonie-rwl.de
d.eckeberg(at)diakonie-rwl.de
Rheinland-Pfalz:
Diakonisches Werk Pfalz
Manfred Asel
Tel: 0049-6232-664-262
Fax: 0049-6232-664-2422
Mail: manfred.asel(at)diakonie-pfalz.de
Jürgen Blechinger
Referent für Migration und Flüchtlinge
des Diakonischen Werks Baden u.
Jurist im Fachbereich Migration und Islamfragen
des Evangelischen Oberkirchenrats Karlsruhe
KONTAKT:
Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe
Referat Diakonie, Mission und Ökumene und Interreligiöses Gespräch
Bereich Migration und Islamfragen
Blumenstr. 1-7
76133 Karlsruhe
Telefon: (0049)- 0721-9175-521
(sprechen Sie ggf. auf den Anrufbeantworter)
Telefax: (0049)- 0721-9175-529
E-Mail: juergen.blechinger(at)ekiba.de
Online: www.ekiba.de/referat-5
dort unter "Migration und Islam"
(Sie finden dort viele weitere Informationen).
www.fit-interkulturell.de
Mehrsprachiger online-Ratgeber zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz
Das Gleichbehandlungsbüro -GBB- Aachen und das Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V. haben einen mehrsprachigen Online-Ratgeber zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) entwickelt. Dieser ist ab sofort erreichbar unter
Die Internetseite klärt leicht verständlich über Handlungsmöglichkeiten gegen rassistische Diskriminierung auf. Sie informiert über rechtliche Vorgehensweisen gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. Ebenso werden Hinweise für den Fall gegeben, dass der Gerichtsweg nicht sinnvoll erscheint.
Der AGG-Ratgeber ist in Deutsch, Türkisch, Russisch und Englisch abrufbar.
Dieses Projekt wird gefördert vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (www.mgffi.nrw.de).
Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V.
Friedenstr. 11, 47053 Duisburg
Tel: 0203 28 48 73
Fax: 0721 151 27 3232
e-mail: info(at)aric-nrw.de
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